Meine größte Triebfeder war schon immer, Dinge besser, intelligenter und unkomplizierter zu gestalten, als es jemals zuvor jemand getan hat. Ich achte sehr auf Details und bin nie ganz zufrieden, sondern immer auf der Suche nach neuen Perspektiven und Möglichkeiten, Dinge noch besser zu machen.
Im Grunde habe ich schon immer mit Kleidung gearbeitet, aber meine Karriere kam erst richtig in Schwung, als ein Freund und ich 1997 in Göteborg unser Geschäft „Nostalgi“ eröffneten. Wir waren auf eine große Menge ungenutzter Kleidungsstücke aus den 1940er- bis 1980er-Jahren gestoßen – von Anzügen und Kleidern bis hin zu T-Shirts und Unterwäsche. Nach einer Weile bemerkten wir, dass viele Designer die Kleidungsstücke kauften und mit ihren eigenen Etiketten versahen. Uns wurde klar, dass wir auf einer wahren Goldgrube an Inspiration saßen, und so beschlossen wir, unsere eigene Bekleidungsmarke „Velour“ zu gründen.
Seitdem habe ich mehrere Unternehmen und Marken geführt und war unter anderem als Kreativdirektor bei Stadium und Dressman tätig. Bei Dressman war ich für die Zusammenarbeit mit den Rolling Stones verantwortlich. Ich entwarf die Kleidungsstücke und reiste immer wieder nach New York, um die Entwürfe abstimmen und freigeben zu lassen. Es war harte Arbeit, aber mit dem Ergebnis war ich sehr zufrieden.
Nachhaltigkeit ist der Grundpfeiler von Blankdays und hat bei allem, was wir tun, oberste Priorität. Alle Bereiche unseres Unternehmens – von den Materialien über die Logistik bis hin zu Büros und Lagern – sollen die Umwelt so wenig wie möglich belasten. Durch meine Arbeit in der Bekleidungsindustrie kenne ich die negativen Auswirkungen der Produktion auf die Umwelt. Dieses Wissen und meine Erfahrung möchte ich nutzen, um die Belastung für unseren Planeten zu reduzieren.